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Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag

Der Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag kann allein durch die in ihm enthaltenen Formulierungen Einfluss auf die Entscheidung über die Sozialversicherungspflicht haben.

Die Stellung des Geschäftsführers zur Gesellschaft hat daneben ebenfalls Wirkung auf den Status.

Unabhängig vom Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag wird bei der Prüfung der Sozialversicherungspflicht die Rechtsposition des Geschäftsführers von seinen Beteiligungsverhältnissen maßgeblich beeinflusst.

Ein Gesellschafter-Geschäftsführer ist nicht zwangläufig von der Sozialversicherungspflicht befreit. Der sozialversicherungsrechtliche Status ist auch abhängig davon, ob er die Mehrheit der Geschäftsanteile besitzt oder nur eine geringe Beteiligung vorliegt.

Bei einer mehrheitlichen Beteiligung nimmt er in der Regel eine beherrschende Stellung unter den Gesellschaftern ein und ist der Hauptentscheidungsträger einer Gesellschafterversammlung. Wird er zum Geschäftsführer bestellt, enthält der Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag die Feststellung, dass er von der Sozialversicherungspflicht befreit ist.

Besitzt der Gesellschafter-Geschäftsführer dagegen nur eine geringe Beteiligung an der Gesellschaft, gehen die Sozialversicherungsträger davon aus, dass Sozialversicherungspflicht besteht.

Dies gilt ebenfalls für einen Fremdgeschäftsführer. Zu den wenigen Ausnahmen gehören die Fremdgeschäftsführer einer Familien-Gesellschaft, bei denen sich aus der Bestellung und dem Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag eine weitreichende Entscheidungsbefugnis ergibt. Zusätzlich wird geprüft, ob zwischen dem Fremdgeschäftsführer und einem oder mehreren Gesellschaftern ein besonderes Näheverhältnis besteht.

Der Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag ist die weitergehende Entscheidungshilfe.

Besondere Bedeutung bei der Entscheidung über die Sozialversicherungspflicht des Geschäftsführers haben die Ausgestaltung der Aufgabenbereiche, die Art und Weise der Leistungserbringung sowie die Auflistung der zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäfte.

Dabei gilt, dass ein Geschäftsführer mit großer Wahrscheinlichkeit sozialversicherungspflichtig ist, wenn sich aus dem Geschäftsführervertrag Geschäftsführeranstellungsvertrag eine deutliche Weisungsgebundenheit und Beschränkung seiner freien Zeiteinteilung ergibt. Ist der Geschäftsführer durch genaue Vorgaben über seine Arbeitszeit und die Abhängigkeit seiner Entscheidungen von der Zustimmung durch die Gesellschafter in die Betriebsorganisation integriert, besteht Sozialversicherungspflicht.

Die Erklärungen im Anstellungsvertrag sind dementsprechend sorgfältig zu prüfen, ob sie der tatsächlichen Absicht der Vertragsparteien auch gerecht werden.