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Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung

Zwischen Gesellschaftern und Geschäftsführern ist es üblich und hat sich bewährt, in den Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung der Laufzeit aufzunehmen. Der vermeintliche Widerspruch zu dem Streben jedes Arbeitnehmers, Dienstleistenden oder Beschäftigten nach einer möglichst langen Vertragslaufzeit erklärt sich aus den vereinfachten Kündigungsmöglichkeiten für den unbefristeten Geschäftsführervertrag.

Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung bei Erstabschluss

Insbesondere bei einem Fremd-Geschäftsführer sind sich die Gesellschafter und das zukünftige Vertretungsorgan des Unternehmens noch fremd. Auch nach den Vorgesprächen zur Vertragsanbahnung ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Gesellschaftern und dem Geschäftsführer als unerwartet konfliktreich herausstellt.

Die Auflösung einer derartigen Konfliktlage lässt sich vermeiden durch

  • Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung
  • gestaffelte Kündigungsfristen
  • unbefristeter Geschäftsführervertrag ohne gesondert vereinbarte Kündigungsfrist

Enthält ein Geschäftsführervertrag eine Befristung, so ist die Kündigung nicht mehr ohne Weiteres möglich. Anderes gilt nur, wenn die Parteien in den Vertrag eine ordentliche Kündigungsmöglichkeit aufnehmen. Dies wird der zukünftige Geschäftsführer in der Regel zu vermeiden versuchen. Zur ausgewogenen Auflösung der Konfliktlage zwischen Geschäftsführer und Gesellschafter empfiehlt es sich deswegen, im Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung ähnlich einer verlängerten Probezeit zu integrieren. So wird bei der Erstbestellung und beim anfänglichen Geschäftsführervertrag die Befristung auf zwei oder höchstens drei Jahre befristet.

Gestaffelte Kündigungsfristen gleichen umgekehrt bei einem unbefristeten Vertrag den mangelnden Schutz aus, der im Gegensatz dazu in einer Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung besteht. Die Kündigungsfrist wird in den ersten zwei Tätigkeitsjahren auf mehrere Monate festgelegt, während sie nach Ablauf dieser Zeit deutlich erhöht wird und für den Geschäftsführer trotz der fehlenden Befristung zumindest den zeitlichen Rahmen für die Stellensuche erweitert oder Verhandlungen über die Kapitalisierung der vertraglichen Restlaufzeit ermöglicht.

Für den Geschäftsführer ist es in jedem Fall erstrebenswert, im Geschäftsführeranstellungsvertrag Befristung zu vereinbaren.

Er erzielt damit

  • stärkeren Kündigungsschutz bis zum Ende der Laufzeit
  • persönliche Planungssicherheit
  • stärkere Rechtsposition bei vorzeitiger Abberufung im Geschäftsführervertrag